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» FAQ: 'Was ist das Haustier Blog?' «

» Ich habe mir langsam mit der vergangenen Zeit überlegt, ob ich unseren Vierbeinern nicht einmal eine extra Erlebnisseite witmen sollte. Manchen Tags sind die Beobachtung so niedlich und erzählenswert, dass ich sie gerne mit weiteren Menschen und Tierliebhabern teilen möchte. Love-Smilie

» Handeln wird es sich hier um die 5 Katzen meiner Familie. Mutter Minka und ihre Söhne Blacky, Felix, Frechdachs und Pünktchen. Ich denke, dass ich dann auch, zu der 'Kitty-Cam', das ein oder andere Foto mehr präsentieren kann. Meine Familie und ich haben definitiv viel Spass an diesen kuscheligen Tieren - Außerdem kommt noch die Kategorie Wüstenrennmäuse dazu, da ich aktuell selber wieder so einen kleinen Vierbeiner halte, nämlich den Flo. Und ich sag' euch, was der nicht schon alles angestellt hat. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Schmunzel. Zwinker-Smilie


» 5. AKTUELLSTER EINTRAG: Samstag, 9. August 2008, 18:37 Uhr

Projekt Haustier » Teil 1: Grundlagenforschung

Meine Prioritäten in Dingen Haustiere haben sich mit meiner neuen Wohnsituation scheinbar drastisch geändert. Natürlich vermisse ich unsere 3 süßen Katzen jeden Tag ganz doll und ich würde sie gerne jedes Mal nach meinem Besuch wieder mit einpacken. Leider geht das aber nicht so einfach und mir bleiben in der Woche nur die Erzählungen meiner Mutter über das Telefon, meine vielen Erinnerungen und die Zeit, die ich mit ihnen an meinen Wochenendbesuchen verbringen kann. Leider.

Nun ist die Wohnsituation in meiner WG recht…, na ja, wie soll ich das halt richtig formulieren? … eher langweiliger Natur und ich bin auch nicht der Typ, der ständig unterwegs ist, um seine Langeweile zu bekämpfen, sondern ich bin da eher häuslich veranlagt, aber nur von der Glotze abhängig sein, kann ich auch wieder nicht. Ich brauche in meinen vier Wänden einfach mehr Beschäftigung. Mehr Leben. Klar habe ich mit meiner Arbeit und dem Haushalt wirklich viel zu tun, aber man braucht doch auch einfach etwas, wo Spaß mit dahinter steckt. Eine Leidenschaft. Und nicht immer das Bügeln, Putzen und Zimmer aufräumen als Weg dafür suchen.

Schon vor mehr als einem Jahr habe ich mich dazu entschlossen, wenn ich mein Leben wieder versuche selbstständig aufzubauen, dann gehört auch ein Haustier dazu. Sehr geprägt bin ich da dann auch in den letzten Monaten durch meine Freundinnen geworden, wo die eine einen Hamster und die andere ein Kaninchen besitzt. Schon alleine der damalige Anblick des Hamsters, geschweige denn, als ich ihn einmal auf dem Arm hatte, haben in mir wieder die Gefühle nach etwas Kleinem geweckt. Nach etwas Niedlichem, womit ich schon meine eigenen Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht habe. Um genau zu sein nach einer Wüstenrennmaus.

Während ich in der stationären Reha wohnte, musste mein Mäuschen leider daheim bleiben. Auch das Zusammenspiel von Maus und Katzen wurde manchmal recht heikel, so dass ich um meinen Süßen richtig Angst haben musste. Also kümmerte sich meine Mutter eine ganze Weile um das kleine Ding, mit Füttern, sauber machen und Gesellschaft. Dass sie das in der Vergangenheit zusammen mit den Katzen nicht mehr betreuen konnte, kann ich natürlich durchaus verstehen. Also gab es dann erst einmal eine längere Pause, als Mäuschen leider starb.

Nun, und was kann ich heute sagen? Die Pause ist endlich wieder vorbei. *freu* Aber bevor ich mich bis zum Kaufen gehen entschlossen habe, musste noch viel Wasser durch den Bach fließen.

Angefangen hat es natürlich damit, dass ich vom Wohnheim ein OK bekommen musste. Also hatte ich dies vor einigen Wochen in einem günstigen Moment getraut anzusprechen und nach ein paar Informationen über meine Erfahrungen mit diesen Tieren, ging mein Anliegen weiter bis in die Personalbesprechung. Ich glaube nach 2 Wochen habe ich dann das lang ersehnte ganze OK bekommen und ich habe in einigen Gesprächen auch heraushören können, dass das Personal selbst sehr neugierig darauf ist, weil noch niemand Erfahrung mit Wüstenrennmäusen gemacht hat, geschweige denn, dass sich bei vielen Menschen oft beim Thema Mäuse die Nackenhaare aufstellen.

Eine weitere Hürde waren dann meine Mitbewohner, denn nachdem alles vom Haus aus in Ordnung war, wurde von mir verlangt, erst noch meine Mitbewohner um Erlaubnis zu fragen und das war wirklich schwer. Nicht die Überzeugungsarbeit an sich hat mir Probleme bereitet, sondern eher den ersten Schritt zum Gespräch zu wagen, war das Schwierigste. Ich bin in solchen Dingen einfach zu nervöse und bekomme Nervenflattern und fange an vor mich her zustottern. Aber nachdem ich ihnen versichert habe, dass sie absolut nichts mit dem Tier zu tun haben werden, auch wenn ich an den Wochenenden für einen Tag meine Eltern besuche fahre, ging es von ihrer Seite in Ordnung. Also stand dem Projekt Mausi nun nicht mehr viel im Wege.

Meine Eltern brachten mir dann kurz darauf den großen Käfig von zu Hause vorbei und ehrlich gesagt beim Anblick dessen bekam ich doch tatsächlich Muffensausen, was ich nie gedacht hätte. Plötzlich wurde meine Vorstellung wirklich war und durch den Käfig greifbar. Mein schlechtes Gefühl setzte sich dann weiter fort, als ich am Tag vor dem geplanten Kauf den Käfig einzugfertig gemacht habe. Ein Häuschen musste noch etwas zusammengebaut und verleimt werden und Streu, Heu sowie die Einrichtung wurden platziert. Ich stellte mich unheimlich ungeschickt an, das Streu aus seiner gepressten Form zu befreien und krümelte bereits den halben Boden voll. ‘Na toll.‘ dachte ich bei mir. ‘Wie soll das erst werden, wenn Mausi eingezogen ist und am wühlen ist?’ Auch wenn der Geruch des Heus an sich angenehm ist, befielen mich schon nach der ersten Stunde mit der geöffneten Tüte im Raum ein Kratzen im Halse. Ich war mit Sicherheit schon längst an meine Grenzen angekommen und war drauf und dran meiner Freundin, die mich am nächsten Tag begleiten wollte, abzusagen.

So lag ich nun am Vorabend wach in meinem Bett, geplagt von Angst und Freude zugleich, voller Zweifel und der Überlegung, ob das Kratzen im Hals nun eine allergische Reaktion war oder nicht...

Fortsetzung folgt!

Anmerkung: Dieser Eintrag wurde aus zeitlichen und persönlichen Gründen erst heute gepostet, kann aber auf die erste Juliwoche 2008 zurückdatiert werden.

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» 4. Dienstag, 19. Februar 2008, 15:21 Uhr

Family-Life: Kuschel-Katzen » Kuschel-Katzen

Nun sind unsere lieben, kleinen Kätzchen schon zweieinhalb Jahre bei uns/alt und klein und lieb sind sie heute auch nicht mehr so richtig. Die Jungs sind zu stattlichen Katern herangewachsen und haben mit der Zeit natürlich auch ihren Charakter weiter ausgeprägt.

Da haben wir zum einen Felix, der unser heimlicher King ist und kratzen und zuschnappen kann, bis das Blut fließt. ‘Pack mich ja nicht am Bauch an, ich könnt ja kitzelig sein‘. Und das ist er auch. Und wie. Der Schwanz schlägt wild hin und her, die Vorderpfoten klammern sich an deinen Unterarm, die Hinterbeine wollen dich gleichzeitig wegschieben und Zahnabdrücke gibt es natürlich auch gratis. Sprich: In Windeseile hat sich der Kater wie eine Schlange um den Unterarm gewickelt und betrachtet einen in diesem Moment als seinen Feind. Manchmal, wenn man Glück hat, dann hält er sich nur fest und versucht es durch liebevolles Lecken auf dem Handrücken wieder gut zu machen, ansonsten befindet man sich beim ihm irgendwo zwischen haarscharfem Spielen oder sich Verteidigen. Aber eine Ausnahme gibt es. Dann, ja aber nur dann, darf man ihn am Bauch kraulen: Wenn er in einen tieferen Schlaf versunken ist und man ihn sanft streichelt, ja dann kann es sein, dass er sich wie die sprichwörtliche tote Ratte auf den Rücken rollt und dann darf man ihn ausgiebig von Brust bis Bauch kraulen.

Blacky hingegen ist der Gemütliche, aber wenn er seine Ruhe haben will, ist mit ihm auch nicht gut schmusen und er macht sich vom Acker. Oft finden wir ihn fern ab vom Trubel der Küche in einer stillen Ecke auf dem Sofa. Sein Schmuseverhalten besteht darin, dass er den Kopf bevorzugt. Möchte man ihn unter dem Bauch kraulen, legt er ganz sanft sein Vorderfüsschen auf deinen Handrücken, den er eventuell auch beleckt und meistens schubst er einen noch mit der Nase, damit man ihn am Bäuchlein in Ruhe lässt. Je nach Laune legt er sich aber auch gerne mal auf die Seite und hebt ein Hinterbeinchen, zum Zeichen ’Ich will jetzt doch gerne da gekrault werden’.

Unser kleiner Frechdachs hatte ja schon immer irgendwie einen riesigen Niedlichkeitsfaktor. Viel zierlicher als die anderen beiden, mit einem noch kleineren Kopf, kann ich mich auch noch daran erinnern, dass er nicht so empfindlich am Bauch war. Einmalig waren Situationen in denen er sich lang auf dem Boden ausgestreckt hat und einem wie ein Strich in der Landschaft vorkam. Bei dieser Situation konnte man ihn auch sehr gut von Brust bis Bauch streicheln und hatte das Gefühl, dass er sich noch länger machte, als er gerade schon war. Ein wahrer Genuss. (Leider muss ich an dieser Stelle wohl kurz vermerken, dass der kleine Frechdachs schon seit einem guten halben Jahr nicht mehr unter uns weilt. Hierzu werde ich in einem späteren Bericht noch etwas schreiben.)

Tcha und Minka, allen widerstrebenden Zeichen der anderen, sich über das Bäuchlein streicheln zulassen, ja da holt sie die beiden anderen wieder ein. Die will ja nur kuddeln, wie wir ihre Avancen liebevoll nennen, wenn sie sich auf die Seite rollt und wir sie unter ihrem Bauch kraulen sollen. Sie macht das eigentlich ständig. Wenn sie auf einem Stuhl, dem Sofa oder meinem Bett sitzt, man auf sie zukommt und sie vielleicht nur flüchtig am Kopf streichelt, dann gibt sie ihren kleinen leisen ‘mirr-mirr’ Ton von sich, schmeißt sich dann regelrecht in Pose, rollt sich halb auf der Seite, halb auf dem Rücken liegend ein und dann mal ran an den Speck (*kicher* nettes Wortspiel, sie ist da am Bauch nämlich nicht die Schlankste).

Ein Fazit der ganzen Kuschelaktionen wird wohl sein, dass man mit den Jahren durch Beobachtungen jeder einzelnen Katze natürlich ihrem Charakter nachgeht. Bei dem einen wäre ein Kettenhandschuh von Nöten, bei der anderen brauch man viel Geduld. Aber auch wenn das eine oder andere Mal der Kontakt schmerzhaft verläuft, die Finger davon lassen, kann man dann doch irgendwie nicht.

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» 3. Freitag, 10. November 2006, 19:14 Uhr,

Killerinstinkt » Killerinstinkt

Der Akteur in diesem Eintrag ist hauptsächlich der kleine Blacky. Aber im allgemeinen sage ich mal so: Man nehme die 4 Katzen, einen klugen geistigen Spruch einer zweiten Person, eine erste Person, die dies wiederum ausführt und einen handelsüblichen Besen. - Summa summarum: Man hat einen heiden Spaß und ist in Dingen Beobachtungen von Tieren im Nu auch ein Stückchen weiter.

Jedenfalls stand der Besen da ganz zufällig herum *pfeiff* und unsere Katzen haben schon von Babypfötchen auf alles im Visier, was man über den Boden her ziehen kann, am besten natürlich noch vor ihrer Nase. Im Garten kann man sie hinter einem Stock, einer Forke, einer Harke, einem Bindfaden und so weiter in angespannter Lauerstellung, geduckt, hinterher eilen sehen. Meist fängt einer an und am Ende ist es dann das ganze Rudel. *lach*

OK, ich gehe mal wieder auf des eigentliche Thema zurück. Es war am Abend, die Bande in ihrer ‚Wohnung‘ und hatte gerade das Abendessen auf, machten ihre Fellpflege (natürlich ein Muss) und , na ja, wie gesagt, der Besen stand da einfach so herum. *tüddelü*

Die Idee kam aber von meiner Mum, als wir die Tiere noch beobachteten. ‚Beweg mal den Besen auf dem Teppich, mal gucken was Felix macht.‘

Gesagt - Getan!

Eigentlich wollte ich ja erst gar nicht, weil ich das schon irgendwie ahnte. Aber Ok, ich hab mich natürlich hinreisen lassen. ;o)

Felix hat sich unheimlich erschrocken und sauste in den alten ausgedienten Rasenmäherkorb in der Nähe. Weitere Beobachtungen folgten aus sicherer Entfernung.

Als ich zwischendurch immer mal weiter ‚kehrte‘, schlich sich Minka, geduckt, von rechts an die Borsten und Blacky von links. Erschreckende Gesten und angespannte Katzenkörper, aber sie liefen nicht weg.

Irgendwann war dann auch Feierabend bei mir und ich legte den Besen zu Boden. Minka hat ihrer Neugierde nachgegeben und die Beute in Frieden gelassen. Blacky hingegen nicht.

Er drehte eine Runde um den Eindringling. Schaute starren Blickes... und dann schnellte da auf einmal die Pfote vor und klatschte dem Besen eine. *kicher* Dann wieder eine Runde und wieder ein Hieb. „Zack!“

*lach* Ich habe mich vor Lachen gekringelt und der Gedanke, dass dieses Tier im Babyalter doch mal gegen die Wand gelaufen ist, machte sich wieder breit. Aber verwehren kann man es ihm absolut nicht.

Also: Catch me if you can!

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» 2. Samstag, 21. Oktober 2006, 21:09 Uhr,

Poem » Die Katze

In meinem Hirn geht, als wär es ihre Wohnung, eine schöne Katze spazieren, kraftvoll, sanft und reizend. Wenn sie miaut, hört man es kaum.

So zärtlich und verstohlen ist der Klang; ob aber ihre Stimme sich sänftigt oder grollt, stets tönt sie reich und tief. Das ist ihr Zauber und ihr Geheimnis.

Diese Stimme, die in meine finstere Tiefe perlt und träuft, erfüllt mich wie wohltauende Verse und erheitert mich wie ein Heiltrank.

Sie schläfert die ärgsten Leiden ein und enthält alle Wonnen; um die längsten Sätze zu sagen, bedarf sie keiner Worte.

Nein, es gibt keinen Bogen, der über das vollkommene Instrument meines Herzens streicht und königlicher seine bebende Saite singen machte.

Als deine Stimme, geheimnisvolle Katze, seraphische Katze, seltsame Katze, in der, gleichwie in einem Engel, alles von Zartheit wie von Harmonie durchwirkt ist!

Aus ihrem blond und braunen Fell steigt ein so süßer Duft, das eines Abends ich ganz davon durchhaucht war, als ich einmal, ein einziges Mal nur, sie gestreichelt hatte.

Sie ist der Hausgeist hier; sie richtet, herrscht, begeistert alle Dinge in ihrem Reich; vielleicht ist sie eine Fee, ist sie ein Gott.

Wenn meine Augen, die diese geliebte Katze magnetisch auf sich lenkt, gehorsam sich wenden und ich dann nach innen blicke;

So seh ich mit Erstaunen das Feuer ihrer bleichen Augensterne - Leuchtzeichen, lebende Opale -, die mich anschauen unverwand.

(Charles Baudelaire 1821 – 1867, Frz. Schriftsteller)

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» 1. Sonnstag, 14. August 2005, --:-- Uhr,

About Minka » Eine Flucht der anderen Art

Ein Erlebnis, welches meine Mum noch etwas länger beschäftigen wird. *g*

Minka, die Katze, die meinen Eltern im Mai diesen Jahres zugelaufen ist und hier seitdem super Kost und Logier geniest, war beim Herrn Doktor. Ein bisschen Geschnibbel unter Narkose... das hat sie auch wunderbar überstanden.

Da sie anschließend noch nicht wieder sofort raus durfte, blieb sie aus Beobachtungsgründen für diesen Abend und die Nacht im Haus und wurde in der Küche einquartiert. Unter Aufsicht hatte niemand etwas dagegen gehabt, dass die Süße in der Wohnung mit ihrem matten Kreislauf umherschlingerte. Jedoch musste sie ab und an in ihr Katzenkörbchen, da sie recht nervig wurde und schon auf den Arbeitsplatten herum stolzierte und das würde sicher nicht sehr gut kommen, wenn sie sich dem Herd näherte, der in Betrieb war. So richtig durchschauen kann man so einen Katzenkopf ja nicht wirklich, was sie im nächsten Moment plant. *g*

Zur Nacht, wurde sie dann ihn ihren Katzenkorb gesperrt, so dachte ich jedenfalls, denn es wäre nicht wirklich ideal eine Katze, die seit morgens 7 Uhr nichts mehr zu fressen hatte, aus diesem Grund nur mit einer Toilette in den Schuppen gesperrt wurde, in einem Raum voller Lebensmittel alleine frei herumlaufen zu lassen.

Jedenfalls, es war so gerade der Punkt als meine Mum im Bett war, ich aber noch einmal in die Küche musste, um etwas zu holen.

Auf dem Flur sah ich dann das die Küchentür nur angelehnt war und aus Vorsicht oder reinem Instinkt, was weiß ich, habe ich meine Zimmertür hinter mir zu gemacht.

Ich war doch überrascht, als ich vorsichtig die Küchentür aufschob, das Licht anknipste und die kleine Knuddelkatze da vor mir auf dem Boden sitzen saß, die mich mit ihren großen Augen anschaute. Man konnte wohl raten, wer mehr verdutzt war. Die Katze oder ich, aber wohl eher ich.

Ich hab mir das geholt, was ich wollte, bin dann zur Treppe zum Obergeschoss und fragte meine Mum, kurz nach dem sie gerade im Bett lag *g*, ob das denn Absicht sei und sie Minka doch nicht wegsperren wollte.

„Ich hab sie doch weggesperrt.“

„Nein hast du nicht.“

„Hab ich doch.“

„Nein überzeug dich selbst, die sitzt da.“

*gg*

*tap tap tap* Treppen runter.

In die Küche: „Ja was machst du denn da? Wie bist du den aus dem Körbchen raus?“

*gg*

Ja ja, mir seit der Geburt der 4 Kleinen predigen das Katzen dumm sind. *an die Stirn tippt*

Die liebe Süße hat nämlich von innen das kleine ‚Guckfenster‘ aus Plastik weggeschoben und die Freiheit gefunden.

*gg*

Dann kam die Rolle Klebeband zum Einsatz.

Die Katze wieder lieb umschmeichel und in das Körbchen gepackt. Das Fenster wieder eingesetzt – ein Streifen Klebeband hier – ein Klebestreifen da – so notdürftig kam man sich ja fast wie im Hause MacGyvers vor. ;o)

Minka war nun erst recht verdutzt. Da gingen nun alle Punkte an sie. Wir haben uns dann von ihr verabschiedet. Licht aus – Tür zu!!! Auf dem Flur konnte man dann deutlich hören das es ihr eindeutig missfallen hat, da wieder rein zu kommen. Die Box hat nur so geklappert, so wollte sie da raus.

Etwas später in der Nacht, ich musste noch einmal in die Küche, bin ich dann erst gar nicht an die Box ran. Wer weiß, wie sie dann reagiert hätte. Sie war aber kläglich am Miauen und spätestens ab da, tat sie mir dann endgültig leid.

Da sie ja noch ihre 9 Wochen alten Jungen hat, war sie wohl doch froh, am nächsten Tag wieder raus zu ihnen zu kommen.

Interessanter Weise sollte man erwähnen, dass es scheinbar meiner Familie Spaß macht, Minka immer unangekündigt mit nach oben in die Wohnung zu bringen. Scheinbar hat ihr der Abend in der Wohnung doch sehr gut gefallen.

Mein Vater erst kürzlich, als er von der Arbeit kam: „Da hat einer auf mich an der Straße gewartet.“ Schwub stand Minka vor mir in der Küche. Zwar war ich gerade beim Essen kochen, aber noch schlimmer war, meine Zimmertür stand offen.

Ein anderes Mal ging die Etagentür auf und ein Katzenkopf schaute um die Ecke. Hier war es meine Mum: „Die will doch nur gucken.“ Auch hier: Meine Zimmertür stand offen.

Vielleicht fragt man sich jetzt, was hat die immer mit ihrer Zimmertür?

Na ja, einfache Erklärung: Dort sitzt in ihrem Käfig die Wüstenrennmaus ‚Süsser‘.

Nach dem Minka aus der Katzenbox ‚ausbrechen‘ konnte, bin ich skeptisch geworden, ob sie nicht den Mäusekäfig auch aufbekommt. Außerdem weiß man nicht wie Maus oder Katze reagieren, wenn Maus Katze sieht und Katze Maus sieht. Ausprobieren will ich das nicht unbedingt.

Das war es erst mal von der Katz und Maus Front. ;o) Reporterin Heimdall schaltet wieder zurück ins Studio. ;o)

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